Sie haben Fragen zum Wettbewerbsrecht?
Ihr Wettbewerbsrechtsexperte:
Anwalt für Wettbewerbsrecht Thomas Seifried, seit 2007 auch Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz
Über 20 Jahre Erfahrung im Wettbewerbsrecht, Erfahrung aus mehreren hundert gerichtlichen Verfahren im Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Designrecht und Urheberrecht mit Streitwerten von bis zu EUR 10 Mio. mit vielen nachweisbaren Erfolgen.
Kostenlose Ersteinschätzung
Ihre Vorteile:
- Kostenlose Ersteinschätzung
- Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Wettbewerbsrecht
- Fachbuchautor und Medienexperte
- Bundesweite außergerichtliche und gerichtliche Vertretung
0800 8765544
(gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)
Wir behandeln alle Unterlagen streng vertraulich.
Abmahnung im Wettbewerbsrecht
Alles, was Sie über das Instrument der Abmahnung im Wettbewerbsrecht mit strafbewehrter Unterlassungserklärung wissen müssen
Prozessführung
Gerichtliche Vertretung im Wettbewerbsrecht durch einen Anwalt für Wettbewerbsrecht in Klageverfahren und einstweiligen Verfügungsverfahren
Tätigkeiten eines Anwalts für Wettbewerbsrecht
Ein Anwalt für Wettbewerbsrecht berät und vertritt Sie im Wettbewerbsrecht, vor allem wenn es um rechtliche Fragen in Zusammenhang mit irreführender Werbung und unlauterer geschäftlicher Handlungen geht. Er berät Sie bei der Konzeption von Werbemaßnahmen. Denn in der Werbung, besonders gegenüber Verbrauchern, gibt es zahlreiche gesetzliche Informationspflichten, z. B. in der Werbung mit Preisen. Bestimmte Produktgruppen erfordern besondere Kennzeichnungsvorschriften. Besonders sensibel ist gesundheitsbezogene Werbung, das Heilmittelwerberecht und die Werbung für Arzneimittel. Hier gelten zahlreiche Werbeverbote. So hilft ein Anwalt für Wettbewerbsrecht, teure Abmahnungen im Wettbewerbsrecht, zu vermeiden.
"Fachanwalt für Wettbewerbsrecht"
Die Einführung eines "Fachanwalt für Wettbewerbsrecht" war zwar tatsächlich einmal geplant. Es gibt ihn aber ebenso wenig wie den "Fachanwalt für Markenrecht". Wer sich so nennt, handelt nach ständiger Rechtsprechung wettbewerbswidrig.
Das Wettbewerbsrecht ist ein Teil des gewerblichen Rechtsschutzes. Der Fachanwalt für Wettbewerbsrecht ist also richtigerweise der Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz.
Das Wettbewerbsrecht (Lauterkeitsrecht)
Das Wettbewerbsrecht, soweit es um unlautere geschäftliche Handlungen geht, auch Lauterkeitsrecht genannt, ist ein Teilbereich des gewerblichen Rechtsschutzes. Das Wettbewerbsrecht soll einen fairen, auf dem Leistungsprinzip beruhenden Wettbewerb sicherstellen. In diesem im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelten Rechtsgebiet werden bestimmte geschäftliche Handlungen im Wettbewerb gewerblicher Unternehmen sanktioniert. Klassische Fälle sind irreführende Werbungen. Wettbewerbsrechtlich problematisch sind häufig auch Werbung mit Preisen oder Gewinnspiele und Preisausschreiben. Wer wettbewerbswidrig handelt, kann gemäß der für Abmahnungen im Wettbewerbsrecht geltenden Regelungen von seinen Mitbewerbern, den qualifizierten Wirtschaftsverbänden, den qualifizierten Einrichtungen und den Kammern auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz in Anspruch genommen werden.
Auch außerhalb des UWG gibt es wettbewerbsrechtliche Spezialgesetze, z.B. das Heilmittelwerbegesetz. Weitere Normen des Wettbewerbsrechts finden sich in zahlreichen Gesetzen, z.B. in der Spirituosenverordnung (Verordnung (EU) 2019/787). Einstweilige Verfügungsverfahren werden im Wettbewerbsrecht begünstigt, denn nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) wird in Wettbewerbsangelegenheiten die Dringlichkeit vermutet.
Das Wettbewerbsrecht – wie ein Anwalt Ihnen helfen kann
In den folgenden Bereichen vertreten wir als Kanzlei für Wettbewerbsrecht engagiert Ihre Interessen:
- Beratung und Vertretung bei unlauteren geschäftlichen Handlungen und irreführenden geschäftlichen Handlungen
- Vertretung bei Abmahnungen im Wettbewerbsrecht von Mitbewerbern oder Verbänden und Abwehr unberechtigter Abmahnungen oder rechtsmissbräuchlicher Abmahnungen
- Vertretung bei wettbewerbsrechtlichen Verstößen gegen eine Unterlassungsverpflichtung (Vertragsstrafeforderungen) nach Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungsverpflichtungserklärung
- Vergleichende Werbung
- Preiswerbung, UVP und Rabatte
- Schutz von Geschäftsgeheimnissen
- Ergänzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz (wettbewerbsrechtlicher Nachahmungsschutz) bei Produktnachahmungen
- Litigation / Prozessführung in Klageverfahren und einstweilige Verfügungsverfahren im Wettbewerbsrecht bzw. Lauterkeitsrecht
- Beratung und Prüfung von irreführenden Umweltaussagen am besonders strengen Maßstab der EmpCo-Richtlinie.
Im Fall eines gerichtlichen Verfahrens brauchen Sie zwingend einen auf das Wettbewerbsrecht spezialisierten Rechtsanwalt, weil für Wettbewerbsstreitigkeiten ausschließlich die Landgerichte zuständig sind und vor den Landgerichten nur Rechtsanwälte auftreten dürfen. Mit einem erfahrenen Anwalt für Wettbewerbsrecht sind Sie auf der sicheren Seite.
Kosten eines Anwalts für Wettbewerbsrecht
Unsere Kosten hängen vom konkreten Fall ab und orientieren sich am jeweiligen Aufwand. In jedem Fall ist die Erstberatung kostenlos. In deren Rahmen können wir Ihnen auch die Kosten für Ihren konkreten Fall nennen.
Lassen Sie sich von Ihrem Anwalt für Wettbewerbsrecht beraten
Meine ergebnisorientierte Arbeit als Ihr Rechtsanwalt für Wettbewerbsrecht orientiert sich an Ihren Bedürfnissen. Engagiert setze ich mich für Ihre Rechte ein und vertreten Sie in Streitfällen im Wettbewerbsrecht.
Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie uns Ihre wettbewerbsrechtlichen Herausforderungen erfolgreich angehen.
15.12.2025, 20.15 Uhr - ARD: “Die Wahrheit über Schnäppchenpreise”

Rechtsanwalt Thomas Seifried über Rabatte, UVP und Sonderaktionen
Autor: Anwalt Wettbewerbsrecht und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Thomas Seifried
FAQ: Wettbewerbsrecht und Beratung durch einen Anwalt Wettbewerbsrecht
Die Beratung und Vertretung durch einen auf Wettbewerbsrecht spezialisierten Anwalt ist immer dann unabdingbar, wenn es darum geht, Abmahnungen zu vermeiden und die komplexen wettbewerbsrechtlichen Vorgaben einzuhalten. Auch wenn Sie andere zur Einhaltung des geltenden Rechts anhalten möchten, kann Ihnen ein spezialisierter Anwalt helfen. Vermuten Sie beispielsweise eine irreführende Werbung durch einen Mitbewerber, kann ein Rechtsanwalt helfen, diesen Verdacht zu prüfen und dagegen vorzugehen.
Das Wettbewerbsrecht ist im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt. Es soll unlautere Geschäftspraktiken verhindern. Dabei geht es meistens um Beziehungen zwischen Mitbewerbern. Unlautere Geschäftspraktiken sind verboten. Zentral im Wettbewerbsrecht ist das Verbot irreführender Werbung. Das im UWG geregelte Wettbewerbsrecht ist daher Kern des Werberechts. Werbeaussagen über Produkte oder Unternehmen dürfen nicht irreführend sein. Irreführende geschäftliche Handlungen, durch die man zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlasst wird, die man sonst nicht getroffen hätte, sind unlauter. Dieses Irreführungsverbot ist ein zentraler Grundsatz des UWG-Werberechts. Besonders sensibel sind Werbungen mit Umweltschutzbegriffen, insbesondere nach der EmpCo-Richtlinie und gesundheitsbezogene Werbung. Als Anwalt für Wettbewerbsrecht für den Mittelstand konzentriert sich meine Arbeit in erster Linie auf die durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelten Ansprüche.
Das Kartellrecht soll den Missbrauch von Marktmacht verhindern und Behinderungen in Vertikalverhältnissen verhindern, beispielsweise Diskriminierung von Abnehmern. Aus ihm könne aber auch Belieferungsansprüche abgeleitet werden. Es verbietet wettbewerbsbeschränkende Absprachen und verbietet bestimmte Verhalten von Unternehmen mit absoluter oder relativer Marktmacht. Kartellrechtliche Verstöße können nicht nur von den Kartellbehörden, sondern auch von Marktteilnehmern gerichtlich verfolgt werden. Rechtlich sensibel sind Einflussnahmen auf Verkaufspreise, Beschränkungen des Onlinevertriebs und selektive Vertriebssysteme. Als Anwalt für Wettbewerbsrecht für den Mittelstand liegt mein Fokus im Bereich des Kartellrechts auf den für mittelständische Unternehmen relevanten kartellrechtlichen Belieferungsansprüchen.
Produktkennzeichnungen spielen im Wettbewerbsrecht eine zentrale Rolle, da sie Verbraucher vor Irreführung schützen und einen fairen Wettbewerb sicherstellen. Falsche oder unvollständige Kennzeichnungen können Verbraucher irreführen und Mitbewerber schaden und zu Abmahnungen oder gerichtlichen Maßnahmen führen. Die Kennzeichnungen müssen stets den jeweiligen für die Produktkategorie entsprechenden gesetzlichen Regelungen entsprechen. In diesem Bereich ist es in jedem Fall empfehlenswert, juristischen Rat zu suchen.
Je nach Branche variieren die in der Regel sehr spezifischen Anforderungen an Produktkennzeichnungen. Für Textilprodukte muss, wenn ein Textilerzeugnis „auf dem Markt bereitgestellt“ wird, die Textilfaserzusammensetzung angegeben und zwar „vor dem Kauf“, Art. 16 Textilkennzeichnungsverordnung (TextilkennzVO, VERORDNUNG (EU) Nr. 1007/2011).
Die Nutzung von Online-Shops und Online-Plattformen im E-Commerce birgt spezielle wettbewerbsrechtliche Herausforderungen und Fallstricke, die beachtet werden müssen:
- Richtige Anbieterkennzeichnung ("Impressum"): Jeder Online-Shop muss ein rechtlich einwandfreies Impressum führen. Die Impressumspflicht ist vor allem auch bei der Werbung mit Preisen zu beachten.
- Gestaltung von Onlineshops: Onlineshops müssen so gestaltet sein, dass sie den rechtlichen Anforderungen des Wettbewerbsrechts entsprechen. Dies betrifft unter anderem die korrekte Preisangaben, die Einhaltung von produktsepzifischen Informations- und Kennzeichnungspflichten, Informationen über Lieferbedingungen und Garantien sowie die Aufklärung über Widerrufs- und Rückgaberechte.
- Nutzung von Online-Plattformen: Verkaufsplattformen wie Amazon, Kaufland oder Otto bringen zusätzliche Herausforderungen mit sich. Verkäufer müssen sicherstellen, dass ihre Produktbeschreibungen, Bewertungen und Verkaufsstrategien wettbewerbsrechtlich konform sind. Insbesondere die Nutzung von irreführenden Produktbeschreibungen oder die Manipulation von Angeboten können negative Konsequenzen nach sich ziehen.
- Haftungsfragen bei der Nutzung von Handelsplattformen: Oft werden irreführende Angaben entweder durch den Plattormbetreiber selbst oder durch einen anderen Anbieter oder auch durch Nutzer eingestellt, beispielsweise Nutzerkommentare und Produktbewertungen. Besonders auf dem Amazon Marketplace spielen beim “Anhängen an andere Produkte” Haftungsfragen eine große Rolle.
Verstöße in diesem Bereich führen oft zu kostspieligen Abmahnungen. Ein erfahrener Anwalt für Wettbewerbsrecht kann helfen, diese Risiken zu minimieren und wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten zu vermeiden.
Wie können wir Ihnen helfen? Lassen Sie jetzt Ihren Fall im Rahmen einer kostenlosen Ersteinschätzung prüfen.



