Haben Sie Fragen?

Kostenlose telefonische Ersteinschätzung

Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Nachricht per Email oder über unser Kontaktformular. Unsere erste telefonische Einschätzung ist kostenlos.

Ihr Ansprechpartner: Thomas Seifried, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

Kontakt

SEIFRIED Rechtsanwälte Partnerschaft

Corneliusstraße 18
60325 Frankfurt am Main (Westend)

0 69 91 50 76 0

info@seifried.pro

Adresskauf - Listenprivileg und Einwilligung

Nach derzeitigem Recht ist die Nutzung von personenbezogenen Daten zu Werbezwecken datenschutzrechtlich eigentlich grundsätzlich zulässig. Das sog. „Listenprivileg" wurde bisher nicht abgeschafft.  

Für die Benutzung von gekauften Adressen bleibt aber dennoch praktisch nur ein geringer Raum. Der Käufer einer Adresse wird in den allerwenigsten Fällen überprüfen können, ob der Adressat nicht nur der Nutzung seiner Daten, sondern auch in den Empfang der Werbung eingewilligt hat. Auch wenn manche Adresshändler die Lieferung „geprüfter" Adressen versprechen: Gerade die ausdrückliche (!) Einwilligung eines Adressaten in den Empfang der konkreten(!) Werbung des Adresskäufers wird praktisch nie vorliegen.

Als Konsequenz kann an gekaufte Adressen eigentlich nur Printwerbung verschickt werden. Emailadressen sind deshalb nutzlos, weil der Empfänger - gleichgültig ob Gewerbetreibender oder Verbraucher - in den Empfang von Emailwerbung nach dem Wettbewerbsrecht zuvor ausdrücklich eingewilligt haben muss. Das gleiche gilt ab Geltung des durch das Telefonwerbegesetzes am 4.8.2009 erneut geänderte Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) für Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern. Hier drohen bei Verstößen Bußgelder bis zu € 50.000.

Aktuelles im Wettbewerbsrecht und Werberecht:

Aktuelles im Wettbewerbsrecht und Werberecht: